Klettern bei der Dresdner Hütte

Kletterpark Fernau

1. Klettersteige

In unmittelbarer Nähe der Dresdner Hütte gibt es zwei wunderschöne Klettersteige oberhalb der 2000 Meter Grenze, die es in sich haben. Zum einen der konsequent extreme Fernau Express Klettersteig sowie der sportliche Fernau Klettersteig. Im Einstiegsbereich befindet sich zudem ein Übungsklettersteig (wer den nicht packt, sollte besser nicht an den Egesengrat gehen). Gut abgesicherte Kletterrouten sind links vom Express Klettersteig zu finden. Für Abenteuerlustige gibt es noch eine "Klettersteig-Hängebrücke", in Blickrichtung Tal von der Hütte aus gut zu sehen.

Fernau Express Klettersteig  klsteig Fernau Klettersteig  klsteig
  • sportlich
  • sehr schwierig
  • fantastische Route
  • Schwierigkeit: D+ / E

Ein Sportklettersteig der Superlative. Der derzeit wohl schwierigste Klettersteig in Tirol zeichnet sich durch seine konsequente extreme, Klettertechnik fordernde Routenführung aus. Griffe und Tritthilfen gibt es nur im Kamin und beim Überhang. Leisten, Bänder, Risse werden geschickt genutzt.
Reibungskletterei im kleingriffigen Granit und die meist vertikalen Abschnitte verlangen können und Kraft.
Kurz: Ein Klettersteig, der den Experten vorbehalten bleibt. Es gibt keinen Notausstieg, für Kinder nicht geeignet.

  • für ambitionierte Kletterer
  • Kinder ab etwa 10 Jahren
  • Schwierigkeit: C / D


Meist herrlich ausgesetzt, die Kanten und Platten nutzend windet sich der Klettersteig über die roten Granitplatten und Blöcke. Es finden sich ausreichend Tritthilfen. So klettert man im mittleren Schwierigkeitsgrad vergnüglich nach oben.


Klettersteigausrüstung: Abstieg: Wichtig:
Helm, Klettergurt mit Klettersteigset, Klettersteig-Handschuhe, passendes Schuhwerk, evt. Stöcke für den Abstieg.
Für den Express Klettersteig zusätzlich Kletterschuhe und ev. ein Seil.
 Nach dem Ausstieg aus den Klettersteigen folgt man den Steigspuren bis zum Gipfel (Steinmann). Von dort führt der Abstieg erst über den Grat südwärts zu einen kleinen Bergsee, dann östlich bequem zurück zur Dresdner Hütte.
Für den Abstieg ins Tal empfiehlt sich der Weg durch die Wilde Grube (Grat in westliche Richtung absteigen). Wer etwas mehr Zeit hat, wählt den landschaftlich eindrucksvollen Weg über den Mutterberger See und gelangt so wieder ins Tal.
Bei Nässe, Schnee und Eis werden beide Steige extrem schwierig und gefährlich.
Bei Nebel ist die Orientierung am Gipfel und auf dem Rückweg sehr schwierig.
2. Mehrseil-Kletterrouten

Neben bzw. zwischen den beiden Klettersteigen sind 9 Mehrseil-Kletterrouten  in unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen angelegt wurden:

  • leichteste Route (Flechtenschleicher): 2 Seillängen, Schwierigkeit III
  • schwierigste Route (Bacher-Robert-Route): 5 Seillängen, max. Schwierigkeit VII
  • längste Route (Bergführerroute): 7 Seillängen, max. Schwierigkeit V+

Klettergarten Zollhütte

Einseil-Kletterrouten

Am Fels hinter der Zollhütte existieren 12 Einseil-Kletterrouten:

  • leichteste Route: Schwierigkeit 4a, Länge 10 m
  • schwierigste Route: Schwierigkeit 6c+, Länge 15 m

Übungsfelsen und Übungsklettersteige

Am Fels oberhalb  der Herz-Jesu-Kapelle können Anfänger erste Kletter-Erfahrungen am Übungsfelsen sammeln und an einem kleinen Klettersteig die Klettersteig-Technik erproben.
Übungsfelsen und Klettersteig sind auch für Kinder geeignet.

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